Saison 2016-2017

Musik: Jiří Pavlica, Henryk Górecki

ZITTERN

Choreographie und Regie: Petr Zuska
Bühne: Jan Dušek
Kostüme: Kateřina Štefková

Ein Blatt muss dich nicht, Gott, um nichts bitten, du hast ihm das Wachsen gegeben und er hat es nicht verdorben. Aber was ich?

Die Herbst-Premiere wird eine Kreation zur Jiří Pavlica und Henryk Górecki Musik darstellen, interpretiert von Hradišťan, Brno Philharmonie, Altai Kai und Jumping Drums. Diese wird ein langzeitiger künstlerische Leiter des Ballett des Prager Nationaltheaters und eine ausgeprägte Persönlichkeit heutiger tschechischen choreographischen Szene vorbereiten, dessen Werke bei uns mehrmals aufgeführt wurden. Zum Beispiel die wunderschöne Sonate für Violine und Klavier von Leoš Janáček, Marias Traum zur Musik von C. Saint-Saëns, C. Pugni. 
Vergessen sollte man doch nicht Peter Zuskas Kreation D. M. J. 1956–1977 zur Musik von A. Dvořák, B. Martinů und L. Janáček, dafür der Autor den Hauptpreis für die beste gegenwärtige Balletterschaffung in der Zeitspanne von 2001 bis 2004 gewonnen hatte und gleich danach im Nationaltheater Prag seinen Erfolg feierte. Das Zittern wurde nicht nur vom Vladimír Holans Gedicht Das letzte Blatt inspiriert, sondern auch vom Bild unserer heutigen Welt. Dringender als je lauten die uralten Fragen – wer sind wir und wohin gehen wir? Unsere „miniature“ Lebensgeschichten und Schicksale, unsere individuelle Motivation und was wir als Gut und Richtig verstehen, die Unsicherheit unserer Existenz – alle diese Ideen bilden den Darstellungsrhamen. Man kann sich dann zusammen mit Holan ganz innerlich die brennende Frage stellen: Aber was ich? Eine Frage über das größte Geheimnis der menschlichen Existenz.

Premiere am 10 November 2016 im Janáček Theater

 

Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski

DORNRÖSCHEN

Libretto: Ivan Vsevoložskij, Marius Petipa
Choreographie und Regie: Bakhram Yuldashev nach Marius Petipa
Dirigent: Pavel Šnajdr

Das Dornröschen als ein klassisches Ballettjuwel.

Das berühmte Tschaikowskys Balletttrio Schwanensee, Nussknacker und Dornröschen wird wieder nach mehr als zwanzig Jahren auf unserem Programm stehen. Dornröschen zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (op. 66) nach dem Märchen La belle au bois dormant von Charles Perrault ist ein unsterbliches Werk, das im Jahre 1890 im zaristischen Mariinsky -Theater in St. Petersburg uraufgeführt wurde. Das vielseitig schwierige Ballettstück – mit seinem hohen Musik- und Tanzniveau – zeigt ausserordentliche Qualitäten von Interpreten. Obwohl das Bühnenarrangement und eine prächtige Kostümausstattung eine schwere Prüfung für jedes Theater ist, es bleibt unbestritten, dass dieser Grundstein des klassischen Ballettrepertoires, die einem Edelstein gleicht, jedesmal auf der Bühne leuchtet. In diesem Fall auch dank Inszenierungsteam unter Leitung vom Choreographen und Ballettmeister Bakhram Yuldashev, der das Dornröschenthema gemeinsam mit unserem Ensemble einstudierte.
Jeder ist willkommen an einer mehr als Jahrhundertalten Tradition teilzunehmen, betont durch Petersburger Balletttradition, um die Generationen von Zuschauern zu erweitern, die das Märchen von Prinzessin Aurora und Prinz Désiré bewundern, und den ewigen Kampf des Guten mit dem Bösen verfolgen. Fasziniert von wunderschöner Fliederfee und fürchterliche Carabosse. Tschaikowskys wunderbare Musik, brillante choreografische Komposition von Petipa, eine lockernde Märchenausstattung und die Leistungen unseres Ensembles und Solisten versprechen schon im Frühling einen Höhepunkt der Ballettsaison.

Premiere am 22 April 2017 im Mahen Theater