Saison 2014-2015

 

Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski

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DER NUSSKNACKER

Choreographie und Regie: Fernand Nault
Dirigent: Pavel Šnajdr
Bühne: Peter Horne
Kostüme: Ludmila Várossová
Einstudierung: André Laprise

Mausekönig, Harlekin, Colombina und…Nussknacker.

Geschichte der verwaisten kleinen Klara, die sich am Heiligen Abend abspielt, bringt uns zuerst in die reale Welt der reichlichen Weihnachtsfeier und dann ins Reich der Klärchens Träume. Die Fassung des kanadischen Choreographen Fernand Nault entstand im Jahre 1964, und seit der Zeit lebt sie jeden Winter in Darbietung von Les Grands Ballets Canadiens in Montreal auf. Zu ihren Vorteilen gehören lebhaft er Rhythmus, fl ießende Reihenfolge von einzelnen Szenen und Bildern, aber vor allem großartige Theater- und Kostümausstattung, die Kinder mit ihrer Reichlichkeit und Farbigkeit fesselt und schon fünfzig Saisons ununterbrochen am Spielplan steht. Betreten Sie mit uns die Welt von Zaubern und lassen Sie durch beschneite Landschaft Ihren Schlitten fahren. Tanzen Sie in Schneefl ocken, bis Sie ins Königreich von Süßigkeiten nicht kommen, wo der König selbst Sie begrüßt. Auf unserer Märchenreise können Sie sich mit dem Nussknacker auf beinahe Hundert von verschiedenen Personen und Figuren freuen, die von Solisten und Mitgliedern des Ballettenensembles NdB, von Studenten des Tanzkonservatoriums Brünn und der Ballettschule I. V. Psota dargestellt werden.

Ballettmärchen für die ganze Familie über den Zauber des Heiligen Abends…

Premiere am 10 Oktober 2014 im Janáček Theater

 

Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski

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BLACK AND WHITE 

Choreographie und Regie: Mário Radačovský
Bühne: Marek Hollý
Kostüme: Patricia Barker
Projektion: Michael Auer

Manchmal genügt eine einzige Sekunde…

Black and White ist im Grunde eine modern bearbeitete Fassung des Flaggschiffes vom klassischen Spielplan – Schwanensees. Es geht um den Titel, der zu den meist gespielten Balletten auf der Welt gehört. Unsere Fassung, die einen großen Erfolg in den USA hatte, repräsentiert jedoch die Gegenwart. Es geht um den Versuch, der jüngeren Generation dieses Werk nahezubringen, und zwar aus einer anderen Sicht, durch die Bestreitung jeder Tradition und durch eine visuelle Umgestaltung Schwanensees. In der klassischen Bearbeitung dieses Balletts sind die Gestalten Ballerinen dominant (die Hauptdoppelrolle Odette – Odíle), es handelt sich also hauptsächlich um die Aussage eines Frauenelements. In unserer Fassung bieten wir eine Ansicht über Schwanensee durch die Hauptfigur, Prinzen Siegfrid, an, der eine komplizierte mit der Behandlung der schweren Krankheit – Krebs – verbundene Lebenssituation durchmacht. Manchmal genügt eine Sekunde – und das Leben verkehrt sich. Siegfried sucht sich selbst in der Schönheit eines zärtlichen und fast perfekten Geschöpfes, wie der Schwan ist. Ebenso wie der Prinz in der klassischen Fassung von der Geschichte, auch er steht vor der Wahl. Weiß und schwarz… Ist die weiße Farbe wirklich so unschuldig oder ist sie weitaus gefährlicher als die schwarze Farbe? Manche Kulturen halten das Schwarz für viel voraussagbarer als das Weiß… Es geht darum, wie wir die Dinge sehen: vielleicht paradoxerweise hilft uns eben das Schwarze viel
mehr, unsere Richtung zu begreifen.

Premiere am 20 März 2015 im Mahen Theater