Die erste Photos aus Der Rosenkavalier

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Premiere: am 29. November 2019 im Janáček-Theater

Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding, die ändert doch nichts an den Sachen.
Nach so dramatischen und zu ihrer Zeit kontroversen Werken wie Elektra und Salome hätte von Richard Strauss wohl kaum jemand eine komische Oper im Rhythmus des Wiener Walzers erwartet. Doch kann die Kategorisierung als komische Oper auch in die Irre führen, da das an Werke von Louvet de Couvray und Molière angelehnte Libretto aus der  Feder von Hugo von Hofmannsthal, mit dem Strauss lange Jahre zusammenarbeitete, weit mehr in sich birgt als nur das komische Sujet des ältlichen Barons Ochs, der eine junge, vermögende Dame heiraten möchte, dessen Plan jedoch daran scheitert, dass sich seine Auserwählte Sophie in Octavian verliebt, der nur dazu bestellt war, ihr im Namen des Barons zeremoniell eine silberne Rose zu überbringen. Das Gewirr der verschiedenen Gesellschaftsschichten im Wien des 18. Jahrhunderts führt zwar zu einer Reihe von humorvollen Situationen, doch ließen beide Autoren vor allem durch die Figur der alternden Feldmarschallin in das Werk auch weniger komische, dafür aber umso menschlichere Themen einfließen – die Sehsucht nach Jugend und die Angst vor dem Altern, Untreue, Selbstlosigkeit in der Liebe.

Weitere Information und on-line Karten hier.

Dirigent: Robert Kružík
Regie: Jiří Heřman
Bühnenbild: Tomáš Rusín
Kostüme: Zuzana Štefunková Rusínová

Premiere: am 29. November 2019 im Janáček-Theater