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Mickael Spadaccini

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Bereits im Alter von 19 Jahren erhielt der italienisch-belgische Tenor Mickael Spadaccini (geb.1984) aus der Hand von Mirella Freni den "Nikolai-Giaurov-Preis", dem in den Folgejahren zahlreiche weitere internationale Auszeichnungen folgten. Seine sängerische Ausbildung absolvierte er am Konservatorium "Royal de Liége" in der Klasse von Prof. Nicolas Christou, an der "Università des Belcanto" in Bologna unter Mirella Freni und an der "Accademia Verdiana" in der Klasse von Carlo Bergonzi. 

Desweiteren arbeitete Spadaccini an seiner Gesangstechnik und Interpretation mit Nicolas Christou, Nicola Martinucci, Peter Dvorsky, Angelo Loforese, Nadine Denise, Giorgio Merighi, Gianfranco Cecchele und Silvano Carolli. Sein Debut gab Spadaccini im Jahre 2008 in der Rolle als Ismael ("Nabucco") am "Teatro Municipale of Reggio Emilia" unter der Leitung von Michele Mariotti. Seitdem konnte man ihn in 34 Tenor-Partien hören, unter anderem Werther ("Werther"), Radames ("Aida"), Mc Duff ("Macbeth"), Alfredo ("La Traviata), Des Grieux ("Manon Lescaut" von Puccini), Des Grieux ("Manon" von Massenet), Turiddu ("Cavalleria rusticana"), Don Alvaro(„Forza del destino), Oronte(I lombardi),Gabriele Adorono (Simon Boccanegra),Don Carlos(Don Carlo)Canio ("Pagliacci"), il Duca ("Rigoletto"), Don José ("Carmen"), Conrado ("Caterina Cornaro"), Faust ("La Damnation de Faust"), Romeo ("Romeo et Juliette" von Gounod), Romeo ("Giulietta e Romeo" von Zandonai), Aladino ("Aladino e la lampada magica"), Hoffman ("Les contes d Hoffman"), Pinkerton ("Madama Butterfly"), Rodolfo ("La Boheme"), Cavaradossi ("Tosca"), Ruggiero ("la Rondine"), Edgar ("Edgar"), Foresto ("Attila"), Steva ("Jenufa" von Janáček) und weitere. Nationale und Internationale Engagements führten Spadaccini in Opernhäuser nach Cagliari, Como, Brescia, Pavia, Cremona, Lucca, Pisa, Jesi, Ferrara, Modena, Torino, Rom, Mailand, Neapel, Tallin, Riga, Vilnius, Paris, Nancy, Liège, Gent, Mumbai, Brünn (CZ), Prag, Bremen, Braunschweig, München, Saarbrücken, Osnabrück, Darmstadt, Dresden, Moskau, Buenos Aires und Amsterdam, wo er für seine Rolle als Des Grieux im Concert Gebauw große Erfolge feierte. Im April 2015 sang Spadaccini während der "Osterfestspiele Salzburg" sein Debüt als Cover von Jonas Kaufmann in "Cavalleria rusticana" und "Pagliacci" unter der Leitung von Christian Thielemann. 

Die Spielzeit 2015/2016 eröffnete Spadaccini erfolgreich als Werther im "Teatro Colon" in Buenos Aires. Im gleichen Jahr erntete er großen Beifall am "Teatro all opera Di Roma" (Werther), am "Teatro Verdi di Trieste" (Werther) ebenso wie am "Teatro Regio Torino" (Cavaradossi), in der Semperoper Dresden (Canio) und am Staatstheater Darmstadt als Cavaradossi in "Tosca" sowie als Ruggiero in der neuen Produktion von Puccini's "La Rondine" in der Regie von Rolando Villazon an der Oper in Graz. In der Spielzeit 2016/2017 übernahm Spadaccini unter anderem den Romeo von Zandonai's gleichnamiger, aber selten gespielter Oper "Gulietta e Romeo" an der Oper in Braunschweig und sang den Gabriele Adorno („Simone Boccanegra“) am Staatstheater Darmstadt. In der Spielzeit 2017/2018 war Spadaccini zu sehen als Edgar ("Edgar") während der "St. Gallen Festpiele", als Don José ("Carmen") in der "Opera Royale de Wallonie Liége", als Don José und Des Grieux ("Manon") am "Vilnius Lithuanian National Theater" und am "Bratislava National Theater" (SK), sowie als Don Carlos („Don Carlos“) in der Oper in Craiova (Rumänien) und als Radames („Aida“) am Theater Magdeburg.

In der aktuellen Spielzeit  2018/2019 singt Spadaccini als festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Darmstadt die Rollen des Le Lepreux in Messiaens „St. Francois“, den Riccardo („Un ballo in Maschera“) und den Prinz („Rusalka“). Er wird außerdem am Theater Augsburg als Don Alvaro („Forza del Destino“) gastieren und ist eingeladen an der Nationaloper Teatr Wielki in Warschau in einer Neu-Produktion von „Tosca“  als Cavaradossi mit zuwirken. 

 Im Laufe seiner Karriere arbeitete Spadaccini mit zahlreichen Dirigenten wie Michele Mariotti, Matteo Beltrami, Antonello Allemandi, Riccardo Frizza, Will Humburg, Jonathan Webb, David Parry, Lopez Cobos, Ira Levin, Stefano Ranzani, Christian Thielemann.

 

Aufführungen

Samstag 27. 02. 2021 17.0020.00
Oper
Jacques Offenbach
Die Liebe ist eine Flamme, die in den Augen glüht, die Liebe ist ein Meer geweinter Tränen...
Janáček Theater

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